Gerhild Steinbuch
Herr mit Sonnenbrille
Ein Dorf in den Bergen, eine stillgelegte Fabrik. Ein Mann und eine Frau in einer Zeitschleife. Sie warten auf Arbeit. Als die Arbeit ausbleibt, bleiben die beiden trotzdem und sie begegnen sich selbst: Die junge hoffnungsvolle Version trifft auf zwei alte, festgesessene Menschen. Das Stück untersucht Muster der Verdrängung und Ausgrenzung ausgehend von einer kollektiven Geschichtsblindheit und der damit verbundenen Unfähigkeit zur Aufarbeitung.
Gerhild Steinbuch kommt aus Mödling in Österreich und studierte Szenisches Schreiben in Graz, ihre Werke sind vielfach ausgezeichnet. 2008/09 war sie Hausautorin am Schauspielhaus Wien. Ihre Stücke erscheinen im Rowohlt Theater Verlag. 2009/10 erhielt sie das österreichische Staatsstipendium für die Arbeit an ihrem ersten Roman Berge und Täler mit Männern und Frauen. Gerhild Steinbuch lebt in Berlin.

